In der Generalversammlung vom 28. Juli 1961 stand als wichtiger Tagesordnungspunkt die Änderung der Vereinsstatuten. Sie waren neu überarbeitet worden und den Mitgliedern vorgetragen und kommentiert. Die Versammlung genehmigte die neuen Statuten und war auch mit den Namen „Turn- und Sportverein Gangkofen" einverstanden und wurden mit 65:0 Stimmen angenommen. Am 11. August 61 wurde die Anmeldung zur Eintragung des neuen Namens ins Vereinsregister beantragt. Das Jahr 1963 stand ganz im Zeichen des 70jährigen Gründungsfestes mit Fahnenweihe und Wiedersehensfeier mit Ehrung verdienter Mitglieder. Nachfolgend der Zeitungsbericht vom 16. Juli über das große Fest am 13./14. Juli 63.

die 60er 1Dr. Oswald erhält in Anbetracht seiner großen Verdienste
um den Verein beim Festabend ein Geschenk.

 

die 60er 2v.l. Schwarz Regine, Gisela Haberl, Christl Rauscher,
Liesl Lohner, Marlene Lerbinger, Hannelore Böck

Ein weiterer wichtiger TOP war die Sportplatzinstandsetzung. Vieler Bemühungen, so Dr. Greulich wörtlich in der Versammlung, bedurfte die Sportplatzinstandsetzung. Sein Dank galt in erster Linie der Gemeinde für den Zuschuß in Höhe von 1.000 DM und für die unentgeltlichen Hand- und Spanndienste. Neben den vielen freiwilligen Helfern, so wörtlich, gelte sein besonderer Dank auch der Freiw. Feuerwehr für die Unterstützung. Auch die Sparte Fußball (Otto Schikaneder) konnte Positives berichten - die 1. Mannschaft, so wörtlich, habe den beachtlichen 2. Tabellenplatz (B-Klasse Landshut) erreicht. Auch die Tätigkeitsberichte der Sparte Leichtathletik (Anton Hofer), der Sparte Gymnastik (Karl Rettenbeck), der Sparte Schach (Thomas Danner) zeugten von regen Tätigkeiten im TSV.

Unter dem Vorstand Dr. Greulich war der Verein recht aktiv und erfolgreich. Besonders die Fußballabteilung konnte in der Saison 68/69 recht beachtliche Erfolge verbuchen. Mit zwei Punkten Rückstand hinter den führenden Mannschaften Altheim und Wörth belegte der TSV Gangkofen den 3. Tabellenplatz in der B-Klasse Landshut. Als Torschützenkönig, so wörtlich in dem Bericht von Abteilungsleiter Otto Schikaneder, trug sich Waste Wimmer mit 21 Treffern in die Vereinschronik ein. In souveräner Weise, so wörtlich, habe sich die zweite Mannschaft die Meisterschaft erkämpft. Ganz besonderen Anteil an diesem Erfolg, so heißt es anschließend, müßte unbedingt Franz Boxhammer zugestanden werden. Ebenfalls Meister in ihrer Gruppe wurde die Jugend unter der Leitung von Horst Balk. Trainer Franz Größlinger verzeichnete mit den Schülern in einer starken Gruppe einen schönen sportlichen Erfolg, mit der er die Vizemeisterschaft errang. Als besonders erfreulich bewertete Dr. Greulich die Tatsache, daß mit Herrn Filpe jun. für die Tischtennisabteilung ein neuer Leiter gefunden wurde.

Besonders aktiv und erfolgreich war auch die Abteilung Schach. In der A-Klasse Landshut belegte Thomas Danner mit 15:1 Punkten den 1. Platz und Otto Deschauer den 2. Platz. Mitgliederstand im Jahre 1969: ca. 350, davon 60 Kinder.