Die Jugendgruppe errang ungeschlagen die Meisterschaft unter dem neuen Abteilungsleiter Günther Maierhofer. Die beiden Fußballseniorenmannschaften errangen unter dem Trainer Franz Boxhammer die Vizemeisterschaft. Mit einem Torverhältnis von 76:41 und 41: 11 Punkten haben die Gangkofener Fußballer die meisten Tore geschossen. Die Schützenliste führte Sebastian Wimmer an, gefolgt von Frischhut, Gangkofner, Degenbeck und Udo Schönberger. Adolf Jakob nahm sich der Leichtathletikabteilung an.

Im Sommer 1972 machte der zunehmende Sportbetrieb und die Notdürftigkeit Erstunterbringung (Holzbaracke), die bisher nur unzureichend den Mannschaften zum Umkleiden zur Verfügung stand, einen Anbau eines 5,60 x 5 Meter großen Raumes in Festbauweise nötig. Der Bau wurde vollständig in Eigenleistung errichtet, wobei ein Betrag von ca. 5000,- DM für Baumaterialien anfiel.

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Hervorragende Leistungen konnte die Abteilung Tischtennis vorweisen. Diese Tischtennisabteilung unter dem Abteilungsleiter Günther Maierhofer meldete bereits in der Saison 71/72 erstmals eine Jugendmannschaft für den Punktebetrieb. Diese machte in der Besetzung Franz Huber, Willi Miedaner und Rudolf Füchsl im Tischtenniskreis Landshut schnell durch Erfolge auf sich aufmerksam. Diese Mannschaft wurde bereits im ersten Jahr mit 36 : 0 Punkten überlegener Meister der Jugendkreisliga, überstand auch die damals notwendigen Aufstiegsspiele und schaffte damit den Aufstieg in die Jugendbezirksliga, der höchsten Spielklasse Niederbayerns. Da in der Bezirksliga mit einer Vierermannschaft gespielt werden mußte, war man glücklich, als der Vilsbiburger Heinz Bandschuh nach Gangkofen wechselte. Mit dieser Mannschaft erkämpfte man sich in der Saison 72/73 mit 34:2 Punkten geradezu sensationell wiederum den 1. Platz.

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Von links: Trainer Maierhofer, Wilhelm Miedaner, Franz Huber,
Heinz Bundschuh und Rudolf Füchsl

Einen großen Erfolg konnte die erste Herrenmannschaft (Günther Maierhofer, Rudolf Füchsl, Erich Lindner, Udo Schönberger, Anton Margrandner und Wolfgang Gaigl) verbuchen, als diese am Ende der Saison 73/74 mit 24: 0 an erster Stelle der 2. Kreisliga stand und in die 1. Kreisliga aufstieg.

Mit der Aufstellung Günther Maierhofer, Willi Miedaner, Erich Lindner, Heinz Bandschuh, Franz Huber und Rudolf Füchsl schloß man die Saison 74/75 mit dem 1. Platz ab und stieg in die 2. Bezirksliga auf. Nachdem im Laufe der folgenden Saison die zwei Spitzenspieler Maierhofer und Bandschuh berufsbedingt in andere Vereine überwechselten und einige Sportler dem aktiven TT-Sport den Rücken kehrten, mußte die Herrenmannschaft in der Saison 75/76 absteigen und daraufhin aus der Punkterunde ganz aussteigen. Erich Lindner, der nun die Abteilung übernahm, stand vor einem völligen Neubeginn - und begann mit Jugendlichen wieder ganz von vorn.

 


 

Am 20. September 1973 erhielt der TSV Gangkofen nach den bereits aktiven Sparten Fußball, Schach, Tischtennis und Gymnastik eine neue Abteilung. Es wurde die Abteilung Tennis gegründet, deren Abteilungsleiter und Gründungsvorstand Dr. Franz Quitterer den Anfang einer heute sehr starken Sparte wagte. Sofort begann man mit der Planung und dem Bau einer Tennisplatzanlage in Seemannshausen. Der benötigte Platz wurde vorläufig für 15 Jahre von der Brauerei Georg Obermayr zur Verfügung gestellt.

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Am 20. Juli 1974 konnte die neue Anlage in Seemannshausen in einer Eröffnungsfeier der Bestimmung übergeben werden.


Die Jahre 74/75 waren für den TSV Gangkofen recht ereignisreiche und erfolgreiche Jahre. So wurde durch die Gründung der Stockschützenabteilung Reicheneibach am 25. Januar 1974 das sportliche Angebot zusätzlich erweitert. Auch ein Ausweichsportplatz, konnte nach langen Bemühungen der TSV-Vorstandschaft unter dem 1. Vorsitzenden Heinz Walter erworben werden.

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